Jedem Schüler, jedem Lehrer und wahrscheinlich auch den meisten unserer Eltern sind sie ein Begriff: Die halbjährigen Konzerte in unserer Schule. Neben den bezaubernden musikalischen und darstellerischen Beiträgen gehört allerdings noch der Part, ohne den bei unseren Konzerten nichts funktionieren würde –
die Technik.
Still sitzen die Techniker bei jeder Probe im Hintergrund und machen sich Notizen zu Lichteffekten und Ton. Sie sind die ersten die bei den Konzerten anwesend sind, die Technik und Bühne aufbauen, Kabel verbinden und Lichteffekte programmieren. Sie sind ebenfalls die letzten, die nach den Konzerten alles wieder abbauen. Eifrig mischen sie am neuesten Mischpult die Frequenzen der Höhen und Tiefen der Sängerinnen und Sänger unserer Schule, um noch die letzte Prise Eleganz aus deren Stimmen herauszukitzeln. Es ist oft gar nicht so einfach, wie es scheint, hinten bei der Technik den Überblick zu bewahren. Manchmal ist es nur eine aktivierte Einstellung und schon kommt kein Ton aus den Lautsprechern, oder die Zuschauer müssen im Dunkeln sitzen.

Als Techniker muss man nicht nur ein Interesse und Verständnis für Technik mitbringen. Oft benötigt man auch ein Auge für schöne Farbkombinationen oder ein scharfes Ohr um die Akustik abzuschätzen. Eine Aufnahmeprüfung gibt es bei den Technikern nicht. Es ist jeder willkommen, der Lust hat sich mit Technik und den oben genannten Aufgabenbereichen zu beschäftigen.

Lange Zeit war es nur eine Gruppe technikinteressierter Schüler aus unserer Schule, die sich trafen, um die Technik für die Konzerte zu organisieren. Seit diesem Schuljahr hat sich Herr Kelker bereit erklärt, die Technik-AG zu leiten. Er besitzt ein umfangreiches Wissen zum Thema Veranstaltungstechnik. Unter seiner Leitung haben die Techniker  schon viel Neues und Interessantes gelernt. Da es immer etwas zu tun gibt, treffen wir uns mehrmals im Monat zu einer Besprechung.

 

Um die Qualität der Konzerte und Theateraufführungen noch weiter steigern zu können, wägt die Gruppe ständig zwischen neuesten technischen Errungenschaften ab. Ständig hält sie Ausschau nach neuen technischen Geräten und wünscht sich nichts lieber als neue Technik.

So haben sich die Techniker für ein nagelneues Mischpult entschieden, mit der die Qualität der Konzerte und Aufführungen nach bestem Wissen und Gewissen gesteigert werden kann.

Das ist immer ein großes Event, wenn neue Technik zum ersten Mal ausgepackt und angeschlossen wird.

 

Wir überlegen, ob wir uns eventuell ein sogenanntes Launchpad zulegen, um die musikalische Qualität während der Konzerte und Aufführungen noch steigern zu können. Mit einem Launchpad werden Musiktitel oder Soundeffekte – die ungeheuer wichtig bei den Theaterstücken des künstlerischen Profils sind – auf einen Knopf gelegt und man kann sie schnell und nach festgelegter Reihenfolge abspielen. Das würde den Technikern das Wirken während der Aufführungen deutlich erleichtern. Erste Vorschläge werden auch schon diskutiert.

Für das neue Theaterstück des künstlerischen Profils wurden ebenfalls 9 neue Scheinwerfer geordert, um das Stück nicht nur dramaturgisch, sondern auch visuell sehr ansprechend zu gestalten. Am 21.06.2019 findet das Theaterstück “Krabat” des künstlerischen Profils der Klasse 10 statt. Zusätzlich werden dabei zu den neuen die eigentlich schon ausrangierten Scheinwerfer noch einmal verwendet, um ein nie dagewesenes Lichterlebnis zu zaubern.
Das Stück “Krabat” handelt von dem Lehrling eines Zaubermeisters, der sich gegen diesen behaupten muss. Die Aufführung wird neben einer abenteuerlichen Handlung auch eine Fülle von audiovisuellen Effekten bieten können. Ich denke also, dass sich nicht nur die Techniker auf die Aufführung freuen dürfen.
Munter und zuversichtlich schaut die Technik-AG in die Zukunft, da sie immer ambitioniert ist die Konzerte und Aufführungen so spannend wie möglich zu gestalten. Natürlich freut sich die gesamte Technik auf die Zukunft und auf die Herausforderung, die sie bringen wird.

 

Lennart Sandner – Klasse 11