Vergangene Woche fand das Regionalfinale der WK I mixed statt. Obwohl ein erneuter Donnerstag als Austragungstag gewählt wurde, kam dennoch ein nicht zu verachtendes Team aus Schülerinnen der Jahrgangsstufe elf sowie drei Schülern aus Jahrgangsstufe elf und neun zusammen.

Heute mussten wir uns gegen jeden der vier Gegner durchsetzen und beweisen, dazu waren jeweils 15 Minuten Spielzeit angesetzt. Die erste Begegnung war direkt der Gastgeber und Hausherr: Das Vitzthum-Gymnasium-Dresden. In einer zugegeben noch eher nervösen und im Vergleich zu den weiteren Spielen noch sehr zurückhaltenden Spielweise der „Lögy´s“, schafften wir im letzten Viertel das erste Tor. Leider glich der Gegner in der letzten Minute zum 1:1 aus und die erste Partie bescherte uns 1 Pkt. in  der Tabelle.

In den zwei darauffolgenden Spielen war die Mannschaft mit einem anderen Selbstbewusstsein und Siegeswille gekennzeichnet, was sich sofort im Torverhältnis und Ergebnis (7:1 gegen Gauß-Oberschule Pirna und 3:1 gegen Berufszentrum Elektronik Dresden) wiederspiegelte.

Der letzte Gegner, das wussten wir, würde der Anspruchsvollste von allen sein. Körperlich deutlich überlegen und auch technisch wie taktisch versiert, war es zugleich Ehrfurcht als auch Freude gegen die Spieler des Berufszentrums Freital-Dippoldeswalde anzutreten. Mit gleich zwei Toren unmittelbar nach dem Anfangsbully waren die „Lögy´s“ sehr perplex und konnten sich erst im Laufe der Zeit an den konditionell starken Gegner gewöhnen. Mit viel Druck nach vorn gelang es uns sogar, zwei Penaltys zu erhalten, die sich Antonia Schurig ganz selbstsicher nahm und auch verwandelte. Dennoch mussten sich die sechs Sportler aus Radebeul am Ende mit einem 2:5 geschlagen geben.

Das Ergebnis am Ende ließ jedoch jede Niederlage und Unentschieden vergessen: 2. Platz, sechs Silbermedaillen und acht neue Floorbälle reicher, waren wir mehr als zufrieden und traten stolz die Heimreise an.

Ein großes Kompliment und Dankeschön geht an die folgenden sechs Teilnehmer der Jahrgangsstufe elf und neun:

Elisabeth Fähndrich, die dank ihres ehrgeizigen Einsatzes mit einigen blauen Flecken und einem kaputten Schläger nach Hause fuhr.

Sarah Baumann, die trotz rutschigen Schuhwerks ihre Stellung gehalten- und erfolgreiche Zuspiele geliefert hat.

Antonia Schurig, die ihren vierten Schul-Donnerstag geopfert hat und erneut als Bollwerk im Tor grandiose Arbeit zeigte.

Jonas Heduschka, der die Mannschaft mit der nötigen Ruhe unterstützte und sie gleichzeitig in viele Freudensprünge Dank einiger Tore und Torvorbereitungen versetzte.

Julius Rothe, der zusammen mit Arthur konditionell lange durchhalten musste und sich in induviduellen Situationen durchsetzen konnte.

Arthur Markert, der ebenfalls wie Julius ununterbrochenen Einsatz zeigte, vor allem was das Stören am Gegner und das Vorbringen des Balles anging.

 

Sport frei –

Lilly Bamberg