Am 16.3 ging es für mehrere Schüler der Jahrgangsstufe 11 zusammen mit Frau Partzsch ans Forschungszentrum für regenerative Therapien in Dresden. Dieses war Veranstaltungsort für den UniStem Day, bei welchem Schüler europaweit an den Universitäten etwas über Stammzellenforschung lernen. Um 9:30 begann für uns und etwa 80 weitere Schüler der Oberstufe anderer Schulen die Einführung in einem Hörsaal. Über unsere Handys nahmen wir alle an einem anonymen Quiz teil, um unser Vorwissen zum Thema zu testen. Anschließend lernten wir durch verschiedene Vorträge von Doktoranden und Professoren etwas über Stammzellen allgemein, den aktuellen Stand in der Forschung, Diabetes und Stammzellen, Blutstammzellen und Leukämiestammzellen, sowie Stammzellen im Gehirn und im Knochen. Die Vorträge waren alle sehr anschaulich gestaltet und wir wurden eingebunden und konnten auch selber Fragen stellen. Die meisten der Themen haben mich sehr interessiert und ich habe sehr viel gelernt, da das Thema Stammzellen zum Beispiel in der Schule nur angeschnitten wird. Danach haben wir das Quiz vom Anfang nochmal besprochen und konnten mit unserem neu erlangten Wissen die Fragen richtig beantworten.

Angeregt von den vielen neuen Informationen ging es in die Mittagspause. Danach konnten wir uns für einen der folgenden Workshops entscheiden: Elektronenmikroskopie, bioethische Aspekte, praktisches Arbeiten mit Stammzellen oder Tierschutz in Bezug auf die Arbeit mit Stammzellen. Ich entschied mich für die Elektronenmikroskopie und damit auch für einen weiteren Vortrag, der zwar auch interessant war teilweise jedoch so fachspezifisch und kompliziert war, dass es schwierig nachzuvollziehen war.

Etwa um 15:00 war die Veranstaltung beendet und im Schneeregen ging es für uns zurück nach Radebeul. Insgesamt war der Tag gut organisiert und sehr spannend gestaltet.

Florian Handschug und Teresa Bokern, Klasse 11