Sprach- und Kulturaustausch des Lößnitzgymnasiums Radebeul mit dem Cycle d‘orientation des Deux Rives in Leytron vom 30.01.-06.02.2026

Wieder liegt eine sehr schöne und erlebnisreiche Woche in den Schweizer Alpen hinter uns. Bereits zum dritten Mal konnten wir, 3 Kollegen mit 16 Mädchen und Jungen der 8., 9. und 10. Klassen, in der Romandie, der französischsprachigen Schweiz, am Cycle d’orientation des Deux Rives im Ort Leytron eine wunderbare Zeit verbringen.

Ziel der Reise war einerseits das Anwenden der Französischkenntnisse sowie das Wohnen in einer Gastfamilie und der Besuch des Unterrichts, aber ebenfalls gemeinsame Ausflüge und Aktivitäten sowohl in der großen binationalen Gruppe als auch mit den Familien.

Wichtig sind dabei immer Offenheit, Neugier, ein bisschen Kribbeln im Bauch, Vorfreude und die Bereitschaft, sich einzulassen auf eine Reise mit dem Nachtzug in der Bahn, von Radebeul bis ins französischsprachige Wallis.

Unser gemeinsames Thema heißt in diesem Jahr LEBEN AM WASSER. Die Rhône und die Elbe boten und bieten dabei die Grundlage für Workshops, Ausflüge, Exkursionen und Kreativität. Im Wallis begleitete uns 3 Tage lang die Künstlerin Laurence Piaget-Dubuis. Sie ist Umweltaktivistin, Grafikerin sowie Fotografin und fuhr mit uns in ein Rhône-Reservat am Genfer See und auch in den Wald nach Finges, wo wir die nicht begradigte Rhône in ihrem natürlichen Bett betrachtet und als Inspirationsquelle für die kreative Auseinandersetzungen wahrgenommen haben. Unsere Beobachtungen, Gedanken, Fotos und Arbeiten findet man unter: https://theblueartery.ch/productions/

Im Wallis konnten wir aber auch eintauchen in die dörfliche Schnee-Bergwelt, und wir haben uns bei unseren Schweizer Freunden sehr wohlgefühlt. Neben prägenden Eindrücken in den Klassen der französischsprachigen Gastgeberkinder waren es v.a. gemeinsame Aktivitäten, die im Gedächtnis bleiben. So waren wir an den Vormittagen in der Schule und haben uns an den Nachmittagen zum Fußballspielen getroffen, waren Ski fahren und haben eines der bekannten Thermalbäder in Saillon kennengelernt. Typisch für das Wallis sind auch die Weinberge und Wanderungen, und so sind wir an einem der Vormittage zur FARINET-Hängebrücke oberhalb von Leytron gewandert. Besonders lustig und einprägsam war der gemeinsame Abschiedsabend in einem typischen Schweizer Fondue-Lokal. Mehrere Lehrer und viele Eltern waren auch gekommen.

Wir wurden im Cycle d’orientation des Deux Rives in Leytron herzlich aufgenommen und von den dortigen Kollegen sowie dem Schulleiter sehr gut betreut. Unsere Schweizer Kollegen Madame Morand, Monsieur Coudray und Monsieur Crittin haben alles darangesetzt, dass uns der Aufenthalt in guter Erinnerung bleibt. So konnten wir uns aufgehoben fühlen und mussten uns um nichts kümmern.

Nun freuen wir uns auf den Gegenbesuch der Schweizer im März. Bald werden wir uns wiedersehen.

In diesem Sinne: A très bientôt!

C.H.